Echte Challenge gestartet
Bei der Konferenz für Verantwortliche am 31. Januar 2026 stellte Kolping Augsburg die Mitmach-Aktion „175 gute Taten“ vor. Im Zeitraum von September 2026 bis Juli 2027 ruft der Kolping-Diözesanvorstand anlässlich des 175-jährigen Jubiläums 2027 die Kolpingmitglieder, Kolpingsfamilien und Kolping-Einrichtungen, aber auch alle Interessierten, die sich beteiligen wollen, auf, mit einer gemeinsamen Aktion zum Wohle der Mitmenschen Kolping in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
Zum Wohl der Allgemeinheit
Stefanie Bobinger (Bobingen), Daniel Fendt (Diedorf), Florian Kroha (Augsburg), Ulrike Macher (Wiggensbach) und Florian Vogl (Bobingen) haben die Aktion ausgearbeitet und belgleiten sie. Sie sind sich im Klaren, dass es sich um eine echte Challenge („Herausforderung“) handelt, die 175 Tagen zusammenzubekommen. Dennoch ist das Projektteam zuversichtlich, das Ziel erreicht wird. Im Herbst 2027 sollen die Ergebnisse bei einer zentralen Jubiläumsfeier vorgestellt und prämiert werden. Eine Schwerpunktseite auf der Homepage des Kolping-Diözesanverbandes mit Informationen und einem Projektanmeldungsformular ist bereits online.
21 Workshops zur Unterstützung der Engagierten vor Ort
Die 100 Teilnehmenden an der Verantwortlichenkonferenz konnten im Kolpinghaus Augsburg aus 21 Workshops wählen. Geboten waren Themen wie „Canva für Einsteiger“, „Versicherungsschutz bei Kolping“, „KI im Verbandsalltag“, „Neues beim Gemeinnützigkeitsrecht“, „Die digitale Kolpingsfamilie“, „Beschlüsse der Kolping-Bundesversammlung 2025“ oder „Schutzkonzept – Wie packe ich es an?“. Jeweils 45 Minuten stellten meist Engagierte aus dem Verband Informationen vor bzw. arbeiteten mit den Teilnehmenden an den Themen.
Fast 1.400 Euro für die Ukraine
In den Tagen vor der Verantwortlichenkonferenz erreichte den Diözesanverband ein Hilferuf aus der Ukraine. Vasyl Savka, Geschäftsführer des Kolpingwerkes in der Ukraine, berichtet über die dramatische Lage der Menschen. Selbst in Czernowitz, das eigentlich weit von der Frontlinie entfernt ist, gibt es 17 bis 20 Stunden täglich keinen Strom. Der Kolping-Bezirksverband Augsburg hat sich mit der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger zum Ziel gesetzt, möglichst schnell 50 Stromgeräte mit einem Hilfstransport zu liefern. Die Teilnehmenden wurden aufgefordert die Aktion mit Spenden zu unterstützen. Die Kollekte beim Gottesdienst erbrachte für diesen Zweck fast 1.400 Euro.
Verantwortung im Gepäck
Angel- und Mittelpunkt des Konferenztages war die gemeinsame Messfeier in der Hauskapelle von Maria Ward. Der diözesane Fachausschuss „Kirche mitgestalten“ hat unter dem Motto „Verantwortung im Gepäck“ die Texte vorbereitet. Kolping-Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer sagte zu den Teilnehmenden, sie dürften einen gesunden Stolz zulassen, da sie Verantwortung übernommen hätten, die Nöte der Zeit zu sehen und zu lindern. Kretschmer forderte sie auf, sich von Besserwissern oder von Perfektionismus bei ihrem Tun nicht beeinflussen zu lassen. Vielmehr sollten die Engagierten bei Mitmenschen und bei Gott Unterstützung suchen. Sagt doch Adolph Kolping schon: „Mit dem Beten, und mag es auch noch so mangelhaft gewesen sein, habe ich noch immer mehr ausgerichtet als mit allem irdischen Sorgen und Abmühen.“
Gemeinsam zur Landeswallfahrt
Geistliche Leiterin Sabine Eltschkner, Kolping-Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer und Dorothee Haug, Diözesanleiterin der Kolpingjugend, informierten über die Kolping-Landeswallfahrt am 3. Oktober 2026 nach Freising. Unter dem Motto „Unterwegs mit leichtem Gepäck“ werden sich Kolpingmitglieder und alle, die dabei sein wollen, zu Fuß, mit dem Fahrrad mit Bussen aus Bezirken und Kolpingsfamilien, mit dem eigenen PKW oder mit dem Zug auf den Weg in die Bischofsstadt machen. Jugendliche sind bereits am Vortag zu einem Jugendevent eingeladen. Alle Informationen sind auf der Homepage www.kolpingwerk-augsburg.de/landeswallfahrt zu finden.
Abschied und Neubeginn
Diözesanvorsitzender Robert Hitzelberger dankte im Rahmend er Verantwortlichenkonferenz Thomas Ermisch aus der Kolpingsfamilie Augsburg St. Ulrich und Afra. Er musste leider von seinem Amt als Regionalbeauftragter für die Bezirke Altbayern/Paargau und Würmseegau aus beruflichen Gründen zurücktreten. Hitzelberger lobte ihn, dass er konsequent und verantwortungsvoll diesen Schritt macht. Der anhaltende und laute Beifall zeigte die Wertschätzung der versammelten Kolping-Engagierten für das ehrenamtliche Engagement von Thomas Ermisch in den vergangenen Jahren als Mitglied des Diözesanvorstandes und als Diözesanleiter der Kolpingjugend.
„Ich habe das Gefühl, dass ich zusammen mit euch an der Idee Adolph Kolpings einer freundlichen, anpackenden und positiv gestimmten Gesellschaft mitbauen durfte“, sage Johanna Buchheim, die in den vergangen 17 Jahren Bildungsreferentin bei Kolping Augsburg war, in einem Video zu den Versammelten. Seit Januar ist sie in Riesa an der Elbe tätig und wird zum Ende März ganz bei Kolping Augsburg ausscheiden. „Danke, dass ihr mir euer Vertrauen geschenkt habt“, sagte sie zu den Engagierten aus den Kolpingsfamilien.
Robert Hitzelberger und Ulrike Marcher, stellvertretende Diözesanvorsitzende, dankten Ehrenamtlichen aus acht Kolpingsfamilien, die im vergangenen Jahr das Amt als Vorsitzende oder Vorsitzender oder als Mitglied in einem Leitungsteam abgegeben hatten, und begrüßten ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger.
Der Versammlung stellte sich Petra Sedlmeir vor, die seit Mitte des letzten Jahres das Team im Diözesanbüro verstärkt.
72-Stunden-Aktion, Kindertag und Fahrt nach Ungarn
Dorothee Haug wies auf die Sozialaktion des Bundes der katholischen Jugend (BDKJ) vom 10. bis 13. Juni 2027 hin, lud zum diözesanen Kindertag am 27. Juni 2026 nach Schwabmünchen ein und informierte über eine Einladung von Jugendlichen vom 24. bis 27. September 2026 ins Kolping Hotel Spa & Family Resort nach Alsópáhok in Ungarn.


















