Austauschtreffen des Bezirksverband Augsburg

Jungend gewinnen – Ältere behalten

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08.04.2019





In den Räumen des neuen Kolpings-Restaurant in der Frauentorstraße trafen sich am Samstag, den 23.03.2019 ca. 25 Mitglieder aus Kolpingsfamilien des Bezirksverbands Augsburg, um gemeinsam nach einem Fairen Frühstück Anregungen zum Erhalt der Kolpingsfamilien zu erhalten. Thorsten Schröder vom Bezirksvorstand moderierte den Vormittag.

Sandra Schröder von der Kolpingsfamilie Gersthofen berichtete aus der Praxis vom Aufbau und Organisation von Familienkreisen. Familie Schröder leitet seit Jahren erfolgreich einen Familienkreis in Gersthofen. Von praktischen Tipps bei der Gründung, der Planung und Durchführung von Aktionen wurde eindrucksvoll berichtet. Highlights des Familienkreises sind der Kleinkinder-Faschingsball, Ausflüge und jahreszeitliche Basteltermine. Im Anschluss berichtete Barbara Heinze, als zuständige Referentin für Familien, über Hilfestellungen vom Diözesanverband. Sei es Material, Ideen oder Themenvorschläge, im Diözesanbüro können die Kolpingsfamilien immer um Unterstützung nachfragen.

Im zweiten Themenblock berichtete Rudi Seitz, wie seine Bitte im Fürbitten-Buch am Grab von Adolph Kolping vor 25 Jahren in Erfüllung ging. Vor 3 Jahren haben sich die ehemaligen Ministranten, die aus Altersgründen den Dienst am Altar beendet hatten, entschlossen, in die Kolpingsfamilie St. Max in Augsburg einzutreten. In den nächsten Jahren wurden seither immer wieder neue junge Mitglieder aufgenommen. Martin Lupper, ein Gruppenleiter der Kolpingsfamilie St. Max berichtete von den Aktivitäten der Jugend, aber auch von den gemeinsamen Programmpunkten, wo die Älteren von den Jungen profitieren. Bei Monatsversammlungen bleiben die älteren Mitglieder jetzt viel länger sitzen und freuen sich, dass sie sich mit den neuen Mitgliedern unterhalten können. So entsteht ein gelebtes MITEINANDER. Der Kolping-Gedanke wird aktiv gelebt. Die Kolpingsfamilie St. Max hat mit Josef Lupper nun einen Vertreter der Jugend als 2. Vorsitzenden.

Von der Gründung von Jugendgruppen berichtete Rebecca Scherer und die zweite Jugendleitung aus der Kolpingsfamilie Biberbach. Die Kolpingsfamilie Biberbach musste sich ein neues Konzept zur Gewinnung von Jugendlichen für Kolpinggruppen überlegen. In Biberbach wurden bisher die Firmlinge nach der Firmung in der 6. Klasse in eine Kolping-Jugendgruppe aufgenommen. Da die Firmung nun in der 8. Klasse stattfindet, war ein neues Konzept nötig. Engagiert gingen die künftigen Gruppenleiter von Haus zu Haus, wo potenzielle Gruppenmitglieder wohnen. Die Jugendlichen werden zu einer Party eingeladen und anschließend können neue Gruppen gebildet werden. Am Abend des 23. März fand aktuell in Biberbach wieder eine solche Gruppenparty statt. Die Kolpingsfamilie Biberbach profitierte auch von dem Zuschuss des Bezirksverbands Augsburg zur Ausbildung neuer Gruppenleiter. Das Engagement der jungen Leute, die neue Mitglieder persönlich zur Kolpingsfamilie einladen, wurde von allen Anwesenden des Austauschtreffens besonders gewürdigt.

Alle Vortragenden erhielten vom Moderator eine Merci-Schokolade als Dankeschön. Es entstanden erste Kontakte zwischen den anwesenden jungen Leuten und neue Ideen wurden zwischen den Kolpingsfamilien geschmiedet. Über Lösungsmöglichkeiten wurde intensiv diskutiert.

Der Bezirksvorstand hat mit dieser Veranstaltung einen hoffnungsvollen Beitrag zur Erhaltung von Kolpingsfamilien geleistet.

Christine Reinsch
08.04.2019
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