Ausverkaufte Premierenvorstellung des Kolpingstheater

Italienische Zuaständ

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03.05.2011


Bei fast südländischen Temperaturen startete die Premiere des Kolpingstheater Dietmannsried

Eigentlich beginnt alles ganz normal. Der geschäftstüchtige Wirt Markus Moser, gespielt von Johann Endres, betreibt eine Gastwirtschaft und hätte liebend gerne einen vierten silbernen Schöpflöffel als Auszeichnung für seine Pension. Der Koch „Toni“ (Stephan Blind) kümmert sich mehr schlecht als recht um die kulinarischen Genüsse des Lokales und die Küchenhilfe und Kellnerin „Kuni“ (gespielt von Renate Feistner) versucht schon seit vielen Jahren, Toni endlich als ihren Ehemann zu gewinnen. Als wieder mal einer der vielen Versuche scheitert, verlässt Kuni im Streit die Pension Seeblick. Danach weiß nicht nur „Küchengenie“ Toni sich keinen Rat mehr, auch Pensionswirt Markus Moser sieht seinen vierten silbernen Schöpflöffel in Weite ferne rücken.

Auch die Gäste bringen den Pensionswirt (auch noch) ins schwitzen: Eberhard und Cilly Pfeifer (Bernd Wintergerst und Andrea Zahler) verbringen einen Kurz/Langurlaub in der Pension, obwohl Eberhard lieber gemütlich ein Bier trinken würde, aber die pfiffige Cilly ihn einfach nicht zur Ruhe kommen lässt. Und da sind auch noch Elise Glöcklein mit ihrer bildhübschen jungen Nichte Ramona (Renate Schlumberger und Katja Gropper) die sich unter die Gäste mischen.

Als die Panik des Pensionswirts wegen des Hoteltesters ins unermessliche steigt, taucht aus dem „Nichts“ der italienische Gigolo Angelo alias Stephan Sörgel auf, der sich nicht nur als Ober um die Pension kümmert, sonder natürlich sofort auch ein Auge auf Ramona wirft. Kurz um wird auch noch Angelos Mutter als Mama Teresa (Annette Abele) für die Küche aus Italien eingeflogen, so dass die italienischen Zuständ perfekt sind. Dumm nur, dass sich der eigentliche Tester als ganz normaler Gast entpuppt. „Tutto il clamore per nulla

Sonja Kramer
03.05.2011
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